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Flugblattpropaganda im 20. Jahrhundert in Europa
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Bezeichnung
Abbildung
Preis
Anzahl
Band 1
Klaus Kirchner:
Flugblätter aus England
1914 - 1918
Zu Band 1:
Britische Kriegsflugblätter fanden im August 1914, bei Beginn der Kämpfe, nur gelegentlich und zögerlich Verwendung. Dies änderte sich vom Jahre 1917 an und 1918 begann dann ein wahres Papiertrommelfeuer auf die Deutschen niederzugehen, das aus gedruckten Tatsachen, Meinungen und Verdrehungen bestand, die dazu dienen sollten die Deutschen an ihrer Siegeszuversicht irre zu machen. Großbritannien versuchte auf diese Weise die Kampfkraft der Deutschen zu schwächen und den Sieg für sich zu erringen.
Der Band 1 enthält:
Die Abbildung sämtlicher Kriegsflugblätter der britischen Regierung, die im Ersten Weltkrieg für Deutsche an der Westfront abgeworfen wurden. Der Band beginnt mit einer ausführlichen Einführung zur britischen Flugblattkampagne und ihrer Propagandaorganisationen. Es folgen die bebilderten Kapitel: Die technischen Mittel der Flugblattverbeitung; Die deutschen Gegenmaßnahmen; Über die Wirkung der britischen Kriegsflugblätter. Dazu folgen die Bibliographie, fünf Register der Flugblattinhalte, weitere Kapitel über die Anzahl der Kriegsflugblätter, die Kosten der Flugblattkampagne sowie weiterer Themen.
Beschreibung:
640 Seiten, 630 Abbildungen, Format 23x32 cm, Leinen gebunden, Fadenheftung.
ISBN 3-921295-22-x
Bestell#322
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10,00 EURO
Stück
Band 2
Klaus Kirchner:
Flugblätter aus Frankreich
1914 - 1918
Zu Band 2:
Die hohe Auflage, die zahlreichen Ausgaben und die lange Dauer der Flugblattkampagne lassen erkennen, welche Bedeutung die französische Regierung ihren Kriegsflugblättern für Deutsche zumaß. Andererseits versuchte die deutsche Seite der Feindflugblätter dadurch Herr zu werden, indem sie zunächst den Findern das Lesen der Blätter verbot, dies mißlang jedoch. Daraufhin bot die deutsche Oberste Heeresleitung Finderlohn für die Ablieferung, das hatte sogar die gegenteilige Folge, die allgemeine Aufmerksamkeit wandte sich den Feindschriften besonders intensiv zu. Und letztendlich, zwei Monate vor der Kapitulation, begann die deutsche Führung im "Vaterländischen Unterricht" mit der Aufklärung über das Wesen der Feindpropaganda, da war es dann allerdings zu spät, die Kriegsflugblätter hatten ihre Wirkung getan.
Der Band 2 enthält:
Sämtliche Kriegsflugblätter der französischen Regierung, die im Ersten Weltkrieg für Deutsche eingesetzt wurden. Der Band beginnt im Vorsatz mit der Übersicht zur Struktur der französischen Propagandaorganisation, er endet über 600 Seiten später, nachdem in einem besonderen Abschnitt von Frau Dr. Bliembach auch Karikaturen auf Kriegsflugblättern kritisch betrachtet und ihr Ursprung nachgewiesen wurde.
Beschreibung:
640 Seiten, 710 Abbildungen, Format 23x32 cm, Leinen gebunden, Fadenheftung.
Bestell#324.
ISBN 3-921295-24-6
(Klick zur Ansicht)
30,00 EURO
Stück
Band 1
Klaus Kirchner:
Flugblätter aus England
1939-1941
Zu Band 1:
Am 3. September 1939, 11 Uhr vormittags, erklärte die britische Regierung dem Deutschen Reich den Krieg. Wenige Stunden später, noch in der gleichen Nacht, hatte die Royal Air Force (RAF) sechs Millionen Ihrer Kriegsflugblätter mit dem Codezeichen 273, in weiten Teilen Westdeutschlands, mit Hilfe ihrer Bombenflugzeuge ausgestreut.
Der Band 1 enthält:
Jedes der zwischen dem 4. September 1939 und Ende Dezember 1941 in Deutschland verbreiteten Kriegsflugblätter der britischen Regierung ist in diesem Band chronologisch aufgeführt. Diese Feindflugblätter sind in ihren ursprünglichen Farben wiedergegeben und lückenlos zu betrachten. Der Band enthält zusätzlich eine ausführliche, illustrierte Einführung, unter anderen die Kapitel: Die Geheimhaltung; Die Verbreitung; Die nationalsozialistischen Gegenmaßnahmen; Über die Anzahl der Flugblattleser in Deutschland; Über die Wirklung der englischen Flugblätter und Entwürfe, nicht verbreitete Flugblätter“.
Beschreibung:
544 Seiten, 500 Abbildungen, Format 23x32 cm, Fadenheftung.
Bestell#307.
ISBN 3-921295-07-6.
(Klick zur Ansicht)
30,00 EURO
Stück
Band 2
Klaus Kirchner:
Flugblätter aus Deutschland
1939/1940
Zu Band 2:
Das erste Kriegsflugblatt, das die Reichsregierung im Zweiten Weltkrieg für Franzosen verbreiten ließ, beginnt übersetzt folgendermaßen: „Französischer Soldat! Wir haben Befehl nicht zu schießen, wenn auch Ihr uns nicht angreift. Deutschland hat keinen Grund gegen Euch Krieg zu führen“. Später allerdings änderte sich die Aussage radikal.
Der Band 2 enthält:
Sämtliche Kriegsflugblätter, die vom 1. September 1939 bis Ende Dezember 1940 von der Reichsregierung für Belgier, Dänen, Engländer, Franzosen, Niederländer, Norweger, Niederländer und Polen verbreitet wurden, sind in diesem Band aufgeführt, in den ursprünglichen Farben wiedergegeben und lückenlos zu betrachten. Der Band enthält zusätzlich eine ausführliche Einführung, sowie fünf Register und unter anderem folgende Hauptkapitel: Die Organisation der deutschen Flugblattpropaganda; Die technischen Mittel der Flugblattverbreitung: Die Gegenmaßnahmen; Über die Wirkung der Flugblätter aus Deutschland. Unter anderem wird auch der Einfluß Adolf Hitlers auf die Herausgabe der Kriegsflugblätter dokumentiert.
Beschreibung:
464 Seiten, 554 Abbildungen, Format 23x32 cm, Fadenheftung.
Bestell#305.
ISDN 3-921295-05-x.
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15,00 EURO
Stück
Band 3
Klaus Kirchner:
Flugblätter aus Frankreich
1939/1940
Zu Band 3:
Während aus den Flugblattexten der französischen Regierung für Deutsche im Ersten Weltkrieg oft Erbitterung und Verachtung gegen einen verhaßten Erbfeind sprach, zeigen die Flugblätter aus Frankreich vom September 1939 an auch Appelle an die Vernunft und den gesunden Menschenverstand. Neben den Politemigranten Fritz von Unruh und Hermann Rauschning kam auch Papst Pius der XII zu Wort, von dem eine Enzyklika gegen den Nationalsozialismus in Form einer Flugblattbroschüre vollständig wiedergegeben ist.
Der Band 3 enthält:
Sämtliche Kriegsflugblätter, die vom September 1939 bis Juni 1940 von der französischen Regierung in Deutschland mit Flugzeugen und unbemannten Ballonen verbreitet wurden. Zu den 58 tatsächlich verbreiteten Ausgaben sind auch die Entwürfe, die nicht verbreiteten Druckschriften dokumentiert. Die verbreiteten Kriegsflugblätter und die nicht verbreiteten Entwürfe geben einen einzigartigen Einblick in die französischen Versuche, einen Keil zwischen Hitler, seinem Nationalsozialismus und dem deutschen Volk zu treiben.
Beschreibung:
352 Seiten, 690 Abbildungen, Format 23x32 cm, Fadenheftung.
Bestell#314.
ISBN 3-921295-14-9.
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10,00 EURO
Stück
Band 4
Klaus Kirchner:
Flugblätter aus England G- 1942
Zu Band 4:
Neuauflage.
Die im Jahre 1942 von der britischen Regierung in Deutschland verbreiteten Kriegsflugblätter sind mit den Codezeichen (das ist das verschlüsselte Impressum) G.1 bis G.69 gekennzeichnet. Im Vergleich mit den seit Kriegsanfang abgeworfenen Ausgaben fällt die nun eindrucksvollere Gestaltung und die Verwendung von Schmuckfarben ins Auge. Besonders einprägsam sind die Themen Rechtfertigung britischer Bombenangriffe auf die deutsche Zivilbevölkerung und die Mitteilung über den Massenmord an Juden.
Der Band 4 enthält:
Die komplette britische Flugblattproduktion für Deutsche des Jahres 1942. Neben einer Einleitung der Flugblattpropaganda aus deutscher und britischer Sicht kommen auch Flugblattfinder zu Wort, die ihre damaligen Motive und Vorgehensweisen eindringlich schildern und wie sie sich über die Strafandrohung für den Besitz von Feindflugblättern hinweg setzten.
Der Band enthält ein Originalflugblatt.
Beschreibung:
240 Seiten, 219 Abbildungen, Format 23x32 cm, Fadenheftung.
Bestell#325.
ISBN 3-921295-25-4.
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30,00 EURO
Stück
Band 5
Klaus Kirchner:
Flugblätter aus England
G- 1943, G- 1944
Zu Band 5:
Die britische Regierung setzte ihre Flugblattkampagne wie seit Kriegsbeginn praktiziert, in ähnlicher Aufmachung und Tendenz in den Jahren 1943 und 1944 mit zwei weiteren G-Serien fort, vergleiche Band 4. Nach der Landung, zusammen mit den Amerikanern, in der Normandie, gab sie ihre eigenständige, offizielle Flugblattpropaganda allmählich auf und vertrieb von da an die gemeinsamen alliierten Flugblattserien, siehe dazu den Band 7. Nebenher und durch besondere Geheimhaltung geschützt, begann Großbritannien seine Produktion der „schwarzen“ Kriegsflugblätter, diese besonderen Feindflugblätter werden in einem gesonderten Band dieser Reihe dokumentiert.
Der Band 5 enthält:
Jedes offizielle Kriegsflugblatt, das allein von der britischen Regierung vom Januar 1943 bis Kriegsende hergestellt und für Deutsche verbreitet wurde. Die Wiedergabe der 163 Kriegsflugblätter, Flugblattzeitungen und Flugblattbroschüren ist vollständig. Des weiteren werden in illustrierten Kapiteln die Organisation der Herausgeber, die Verbreitungsmittel, die deutschen Gegenmaßnahmen und die Wirkung der britischen Flugblattpropaganda eingehend dargestellt.
Beschreibung:
544 Seiten, 724 Abbildungen, Format 23x32 cm, Fadenheftung.
Bestell#311.
ISDN 3-921295-11-4.
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20,00 EURO
Stück
Band 6
Klaus Kirchner:
Flugblätter aus den USA 1943-1944
Zu Band 6:
Ihren Auftritt auf dem europäischen Kriegsschauplatz, fast zwei Jahre, nachdem Deutschland den USA den Krieg erklärt hatte, begann die US-Bomberflotte mit dem Abwurf von Spreng- und Brandbomben und von Kriegsflugblättern. Amerika wollte sich mit seiner fliegenden Luftpost den Deutschen als einen siegesgewissen Gegner darstellen und sie damit beeindrucken. Dies geschah beispielweise mit der Flugblattzeitung „Sternenbanner“. Dort ist die Methode zu erkennen, mit Hilfe eindruckvoller Illustrationen die Tatsachenfeststellung in den Mittelpunkt der Argumentation zu stellen. Deutsche sollten die gleichen Meldungen wie die US-Soldaten in ihrer Armeezeitung „Stars and Stripes“ erhalten, die Namensgebung unterstreicht diese Absicht.
Der Band 6 enthält:
Die vollständige Reproduktion der USG-Flugblattserie, sie enthält über 40 Kriegsflugblätter in Form von Flugblattzeitungen, Einzelblättern und einer Flugblattbroschüre. Im Band 6 ist auch die alliierte XG-Flugblattserie, der Vorläufer der WG-Serie, dokumentiert. Die farbigen Reproduktionen, die drei Register, der reich illustrierte Einleitungsteil und die Bibliographie mit der Abwurfkartei geben einen fundierten Einblick in diese Propagandakampagne der USA.
Beschreibung:
296 Seiten, 224 Abbildungen, Format 23x32cm, Fadenheftung.
Bestell#304.
ISBN 3-921295-04-1.
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30,00 EURO
Stück
Band 7
Klaus Kirchner:
Flugblätter aus England, aus den USA 1944/1945
Zu Band 7:
Am Tag der Landung der alliierten Truppen in der Normandie, am 6. Juni 1944, begann die Verbreitung der im vorliegenden Band vollständig enthaltenen Flugblattserien. Der gesamte Feldzug im Westen, bis zur Besetzung und der dann folgenden Kapitulation des Deutschen Reiches, ist anhand der Kriegsflugblätter der genannten Serien dokumentiert. Die Schilderung der Ereignisse geschah selbstverständlich aus der Beleuchtung der damaligen Kriegsgegner. Die Auflage mit vielen Millionen Feindflugblättern war so groß, daß jeder deutsche Soldat oder Zivilist damals von diesen Kriegsflugblättern Kenntnis nehmen konnte, wenn er nur wollte.
Der Band 7 enthält:
Jedes der 233 Kriegsflugblätter der VG-, WG- und ZG-Serien, die in diesem Band aufgeführt sind, ist in den ursprünglichen Farben wiedergegeben und lückenlos zu betrachten. Der Band enthält zusätzlich eine Bibliographie, eine ausführliche Einführung, sowie fünf Register.
Beschreibung:
648 Seiten, 681 Abbildungen, Format 23x32 cm, Fadenheftung.
Bestell#313.
ISBN 3-921295-13-0.
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15,00 EURO
Stück
Band 8
Klaus Kirchner:
Fugblätter aus der UdSSR
Juni - August 1941
Zu Band 8:
Im Gegensatz zur Roten Armee reagierte die sowjetische Propagandaorganisation entschieden und unverzüglich auf den Einmarsch der deutschen Truppen in die UdSSR. Sie warf noch am Tage des Überfalls, am 22. Juni 1941 abends, ihre ersten Kriegsflugblätter den deutschen Soldaten vor die Füße. An der Formulierung der Flugblattexte waren auch deutsche Politemigranten, allen voran Erich Weinert, beteiligt. Die Absicht der Sowjetischen Regierung war es, deutschen Soldaten und später auch der deutschen Bevölkerung deutlich zu machen, daß die Sowjetunion den Kampf gegen den deutschen Aggressor nicht aufgeben und mit Haß und unter Aufbietung selbst der letzten Kräfte bis zum Sieg kämpfen werde.
Der Band 8 enthält:
Die Kriegsflugblätter aus der Anfangszeit des deutsch-sowjetischen Krieges. Die reich illustrierte Einleitung gibt einen Einblick in die sowjetische FLugblattpropaganda, weitere Kapitel zum Thema und die Bibliographie der im Band 8 enthaltenen Feindflugblätter. Zusätzlich informieren am Bandende Kapitel über die Entwicklung des Passierscheins bis hin zur Pornographie auf sowjetischen Kriegsflugblättern.
Beschreibung:
672 Seiten, 750 Abbildungen, Format 23x32 cm, Fadenheftung.
Bestell#310.
ISBN 3-921295-10-6
(Klick zur Ansicht)
10,00 EURO
Stück
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